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ABSCHIED VON DER GASSE von Remo
Legnazzi
1995 / produziert von Remo Legnazzi / Cinov Filmproduktion
In „Abschied von der Gasse“ hat Remo Legnazzi während 20 Monaten 1996 –97 einige Teilnehmer am KODA-Projekt filmisch begleitet. Die Situation ist neuartig. Der Süchtige kann seine Sucht zum ersten Mal legal befriedigen und sich zu seiner Sucht äussern, ohne damit gleichzeitig Strafverfolgung und Ausgrenzung zu riskieren
Der Film ist ein Spiegelbild der Hochs und Tiefs im Programm und zeigt exemplarisch, wie sich Betreuer und Betreuerinnen genauso wie die „Klienten“ immer wieder neu orientieren mussten, Kompromisse zu schliessen hatten und manchmal auch Niederlagen und Enttäuschungen einsteckten. Der Abschied von der Gasse ist ein langer Weg und der Film zeigt, dass dem Erfolg und der Befreiung aus der Sucht des Einen, auch Rückfall in die Gasse, Aids und Tod des Anderen gegenübersteht.
Regie: Remo Legnazzi
Kamera: Peter Guyer
Schnitt: Remo Legnazzi
Ton: Balthasar Jucker
Musik: Evelyn Gugler, Beat Schmidhauser
Produktion: Remo Legnazzi, Bern / Cinov Filmproduktion, Bern
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