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GEORG GRUNTZ
von Werner Zeindler
produziert von PS Film Zürich, 2007
«Jazz muss man ganz ausleben, ein bisschen ist nie gut.»
Der Film mit George Gruntz zeigt, dass im Jazz das wichtigste Qualitäts-Element die Improvisation ist, zeigt, dass die Improvisationein spontaner Kompositions-Prozess ist.
George Gruntz erreicht heute mit seiner Musik immer mehr auch ein Publikum, das sonst klassische Musik hört. Er ist seit mehr als vier Jahrzehnten eine die internationale Jazzszene prägende Persönlichkeit. Der Film zeigt den erfolgreichen und vielseitigen Musikerheute, zeigt den diszipliniert und intensiv Arbeitenden, zeigt, wie seine Musik entsteht. Und Filmausschnitte zeigen ihn als Vierzigjähriger vor seiner weltweiten Karriere als Pianist, Komponist, Arrangeur, Orchesterleiter, Festivalleiter, Theater- und Filmmusiker.
Er ist ein Ruheloser, ein Suchender, mit grosser Neugier nach denMöglichkeiten des Jazz. Er ist meist unterwegs, verfolgt gleichzeitigmehrere Projekte, komponiert ständig neue Werke. Er führt unterschiedlichste Musiker und verschiedenste Musikarten aus derganzen Welt zusammen. Der Film zeigt ihn allein am Piano, mit der NDR-Bigband im Studio in Hamburg, mit seiner „George Gruntz Concert Jazz Band“ bei Proben und in Konzerten. In einem Workshop mit Jazzstudenten hält er dazu an, nicht die ausgetretenenPfade zu gehen, sondern eigene Wege einzuschlagen.
Der 75jährige hat in der letzten Zeit aber auch gelernt, vermehrt Nein sagen zu können, um sich ausschliesslich auf seine eigenekünstlerische Arbeit zu konzentrieren.
Buch und Regie: Werner Zeindler
Kamera: Peter Guyer
Ton: Balthasar Jucker
Musik: Georg Gruntz
Montage: Tania Stöcklin
Produktionsleitung: Simone Barmettler
Produktion: PS Film GmbH, Zürich
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